Sonntag, 13. Oktober 2013

Very british! Part 3 - Die Uhr nicht mehr im Blick

Nachdem ich durch mehrere Läden geschlendert bin, habe ich langsam Hunger (nach 8 Stunden unterwegs sein, kein Wunder).
Ich mache mich also auf die Suche nach einem süßen kleinen Pub/Caf'é, in dem ich auch ein leckeres englisches Frühstück bekomme.
In der Nähe des Piccadilly Circus finde ich etwas, setze mich und trinke erstmal einen Kaffee (nein, keinen Tee, ich brauche Koffein ;) ).
Dann gibt es ein wunderbares Frühstück: 2 Spiegeleier, Schinken, gebratene Pilze, , eine halbe gegrillte Tomate, 1 Würstchen und 2 Scheiben Toast die vor Butter nur so triefen.
Nachdem ich nun gesättigt bin, gibt es noch einen Latte Macchiatto und eine Cola, während ich draussen Leute beobachte.
Frisch gestärkt geht es die "Bücherstraße" (Charing Cross) entlang, ein bisschen schauen und bummeln.
Ein Laden (ich habe vergessen wie er heisst) erregt sofort meine Aufmerksamkeit, gebrauchte, interessante Bücher.
Ich sehe mich ein wenig um, kaufe auch ein Buch. Die beiden "Hipster" (oder wahrscheinlich einfach nur in 1980 stecken geblieben ;) ) hinter der Theke freuen sich immens über ein Trinkgeld. Für Bücher gebe ich das gerne aus.
Da ich eben erst gefrühstückt habe, lohnt es sich nicht, jetzt Mittagessen zu gehen.
Also schlendere ich weiter, über Soho, Regent Street und Piccadilly Circus Richtung National Gallery.
Dort setze ich mich erstmal auf die Mauer in die Sonne, höre einem Dudelsackspieler zu, trinke etwas und beobachte Leute.
Danach lese ich noch ein bisschen und mache mich dann auf den Weg in die Galerie.
Bzw erstmal in den Shop. Ich kaufe ein paar Karten, einen Kalender und ein Lesezeichen.

Schnell bezahlt und ab in die Galerie.
Dort halte ich mich auch noch eine Weile auf, wende mich nach ca 1 Std. (ich war schon einmal da) dem Ausgang zu und mache mich auf den Weg Richtung Themse.
Dort angekommen setze ich mich in die Sonne und entspanne erst einmal eine Runde mit Musik in den Uhren.

Dann ist es eigentlich auch schon Zeit, wieder Richtung Bahn/Liverpool St zu verschwinden.
Ich gehe langsam (ja, es war ziemlich warm) die Themse entlang, schaue mir von der Waterloo Bridge bis zur London Bridge alles an und folge dann der Gracechurch St über Bishopsgate Richtung Bahnhof.
Dort wartet schon der Zug auf mich, der mich direkt wieder an den Flughafen bringt.
Da angekommen habe ich noch ein wenig Zeit mich auszuruhen und dann geht das ganze Boarding etc wieder von vorne los.
Ich fliege zurück, das Taxi steht bereit, fahre noch schnell auf dem Nachhauseweg bei McDoof vorbei und mache mich danach direkt auf ins Bett.

Insgesamt war ich also 22 Stunden unterwegs.


Fazit:
Billigflüge sind nicht schlecht, wenn man nicht allzugroß ist (Sitze sind nah beieinander und können nicht verstellt werden), wenig Gepäck hat und die "Verkaufsshow" im Flugzeug nicht schlimm findet.
Einen Tag in einer Stadt kann ich nicht weiterempfehlen. Man braucht einen genauen Plan wann man was machen will und wohin man möchte, sonst schafft man das zeitlich alles gar nicht.
Der nächste Trip wird auch per Billigflieger gemacht, dann aber für ein ganzes Wochenende :)
Schön wars trotzdem, wenn auch anstrengend!



Kommentare:

  1. Hach, das ist irgendwie so eine von den verrückt-schönen Ideen, für die ich auch absolut empfänglich bin! Ich liebe London!

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  2. London ist toll. Und ich mag keine Billigflieger ;) Ich will Platz haben^^


    Du warst schon länger nicht mehr im Blogger-Forum.com, deine Anmeldung hat uns sehr gefreut. Komm doch wieder mal vorbei!
    Liebe Grüsse
    Mireille

    The-Peril.com & Blogger-Forum.com & Air-Bubble.de

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  3. schöne Fotos, schöne Stadt!
    lieben Gruß
    Magda, die mit den dancing green unicorns

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  4. Schöner Post!
    Würde mich freuen, wenn du auch mal bei mir vorbeischaust :)
    LG Valentine ♥
    www.valentimebyvalentine.blogspot.com

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